Aktuelles aus Burkina
Ausgabe Februar 2012

 


Die evangelische Kirche von Burkina Faso bewegt sich


Die Föderation der evangelischen Kirchen und Missionen feierte am 28. Januar ihr 50-jähriges Bestehen. Der Anlass von 13 verschiedenen Kirchen und Werken wurde unter dem Patronat des Ministerpräsidenten im Fussballstadion von Ouagadougou abgehalten. Diese Allianz wurde am 1. August 1961 gegründet und ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, die evangelische Gemeinschaft bei den Behörden, Institutionen und Organisationen zu repräsentieren. Deshalb wurde dieser Anlass unter das Zeichen der „Einheit der Gläubigen für ein solidarisches Wirken für die Erfüllung des Willens Gottes“ gestellt. 50 Jahre nach ihrer Gründung ist die Föderation weiterhin daran, sich in allen Sektoren des sozialen und ökonomischen Lebens zu engagieren. Der Präsident der Föderation unterstrich, dass Gott für die Nation Burkina Faso eine Epoche der Hoffnung und des Friedens schenken möge. Zum Abschluss wurde den Regierungsvertretern eine Bibel überreicht und der Leiter des Bonnke-Teams hat für das Land gebetet.




Unterernährung bei Kindern im Steigen begriffen


Gemäss dem nationalen Ernährungszentrum litten im Jahr 1997 29% der Kinder unter 5 Jahren an chronischer Unterernährung und 13,3% waren Opfer von ausgesprochener Unterernährung. Bei einer Untersuchung von über 300 Kindern im Kinderspital Ouagadougou waren 4/5 unterernährt. Die Polygamie verschlimmert zusätzlich die Unterernährung.Als Lösung bietet sich an, die Produktion von Nahrungsmitteln zu vergrössern. Hier ist man beschränkt durch die klimatischen Verhältnisse, doch es könnte noch viel mehr getan werden. Die Produktion von Reis nimmt in Burkina Faso mengenmässig den 4. Platz ein. Doch nach wie vor werden damit nur 30% der Bedürfnisse durch die nationale Produktion gedeckt. Der Grund ist der steigende Bedarf. Im Jahre 1960 wurden pro Person und Jahr 4,5kg Reis gegessen, 2002 waren es schon 15 kg, also eine Vervierfachung pro Kopf der Bevölkerung.





Polizei ergreift 3,5 t gefälschte Medikamente


Im Januar 2012 hat die Polizei von Ouagadougou ein Verkaufsnetz von gefälschten Medikamenten ausgehoben und die drei Gesetzesbrecher verhaftet. Die Ware stammt aus zwei Nachbarländern und bei der Einfuhr wurden die Medikamente einfach in Säcke verstaut. Anschliessend wurden sie mittels öffentlichen Autocars in die Hauptstadt transportiert und in drei Magazinen gelagert. Die Täter führten diesen Handel seit 15 Jahren. Schon Ende September wurden in Ouagadougou und Bobo die Operation „Cobra“ in die Wege geleitet. In Zusammenarbeit mit der Interpol waren 285 Sicherheitskräfte daran beteiligt und 2,5 t gefälschte Medikamente konnten sicher gestellt werden. Gleichzeitig konnten zwei Dutzend Personen verhaftet werden. Die gefälschten Medikamente sind ein grosses Problem für die Gesundheit geworden.





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Präsident der evangelischen Föderation

Präsident der evangelischen Föderation


 
Strassenverkäufer von Medikamenten
Kind beim Wassertragen



Strassenverkäufer von  Medikamenten

 Strassenverkäufer von Medikamenten

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Letzte Änderung am 1. Februar 2012 © missionburkina.com