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5 Personen in Goldgräberloch erstickt
Die Goldgräber im Alter von 17
bis 35 Jahren wurden in einem Loch von 25 m Tiefe getötet. Sie entdeckten einen
Felsen in der Provinz Ganzourgou bei dem sie Gold vermuteten. Da aber zur
Sprengung kein Dynamit erhältlich war, entschieden sie sich mittels Pneus,
Benzin, Holz und Feuer das Problem zu lösen. Am 23. April wurde mit dem
Einstieg einer Person begonnen. Dieser kam nicht mehr zum Vorschein, durch das
Gas wurde er Opfer seines Risikos. Doch erst einen Tag später entdeckte man
sein Verschwinden, als ein Verwandter seine Schuhe beim Einstiegsort entdeckte.
Ein Freiwilliger stieg jetzt ein, dann drei weitere die das selbe Los erlitten. Jetzt endlich wurde
mit dieser fatalen Prozedur aufgehört und eine weitere Person, mit einem Seil
gesichert, stieg ein. Doch schon nach wenigen Metern roch er das Gift und liess
sich herausholen, wo er bewusstlos wurde. Für die Bergung der 5 Opfer musste
die Feuerwehr aus der über 100 km entfernt Stadt Ouagadougou gerufen werden.
Korruption in Burkina
Faso noch nicht besiegt
Ein Rapport der Weltbank
berichtet über die "diskrete Korruption" in Burkina Faso. Im Jahre
2006 sollen sich 87% der Unternehmungen Geld an Kunden überwiesen haben, um
"das Geschäft voranzutreiben". Der Bericht zählt auch auf, dass bei
knapp 20% Geschenke übergeben wurden beim Besuch eines Zollveantwortlichen,
währenddem knapp 81% das Gleiche tun um einen staatlichen Auftrag zu erhalten.
Wenn sich auch keine Unternehmung für eine Geschäfts-Lizenz bezahlen liess so
bestätigen 54% der einheimischen Unternehmen, dass die Korruption ein grosses
Hindernis ist.
Grossspurige Verbrecher ohne Skrupel
In Ouagadougou scheinen alle
Mittel recht sein um zu Geld zu kommen.
In der Nacht des 7. April 2010 erhielt
der Koordinator im Kampf gegen die Korruption einen Telefonanruf und
wurde so
informiert, dass im Quartier Tanghin ein Tanklastwagen stationiert sei
und
Leute daran seien, die lerren Fässer im Haus mit Benzin zu
füllen. Doch der
Adressat der Lieferung von 50'000 lt. war das lokale
Elektrizitätwerk der Stadt, aber die Diebe hatten schon 12'500 lt.
angezapft und wollten es auf dem lokalen
Markt verkaufen.
IMPRESSUM
Missionsverein
"MISSION IN BURKINA FASO"
Hasenrainstrasse 79, CH-4102 Binningen BL
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